In seiner kleinen Familienwerkstatt baute Thomas seinen Ruf Welpe für Welpe auf – er lehnte Abkürzungen, Massenproduktion oder billige Mechanik ab, selbst als sich die Spielzeugindustrie um ihn herum veränderte.
Jedes Stück wurde in kleinen Chargen gefertigt und trug die subtilen Merkmale echter Handarbeit in sich.
Während große Marken rasant expandierten, entschieden sich Thomas und Sabine bewusst dafür, klein zu bleiben.
Diese Entscheidung bescherte ihnen treue Kunden, setzte die Werkstatt aber auch in einem Markt unter Druck, der von Geschwindigkeit, Volumen und Kostensenkungen getrieben wird.
Schließlich standen sie vor der Wahl:
Entweder ihre Standards senken oder eine Zukunft akzeptieren, die sie nicht mehr kontrollieren können.
Die Übernahme stellt sicher, dass das Produkt weiterlebt.
Doch sie markiert gleichzeitig das Ende der ursprünglichen Ära der Familienfertigung.